Neue ‚Betriebsnormalität‘

Die Corona-Krise hat die Industrie hart und unvorbereitet getroffen. Und sie wird vieles nachhaltig verändern. Folge ist eine neue ‚Betriebsnormalität‘, auf die sich jedes Unternehmen nun schnell einstellen muss. Denn die Erholung der wirtschaftlichen Situation verläuft schleppend, so dass mangelnde Nachfrage noch für längere Zeit zu Überkapazitäten im Markt führen wird. Und verlässliche Prognosen, wann die Wirtschaft wieder in Schwung kommt, kann derzeit niemand abgeben.

Doch jede Krise bietet auch Chancen

Je schneller ein Unternehmen sich auf unterschiedliche Szenarien der wirtschaftlichen Erholung einstellt, umso gestärkter wird es nach der Krise dastehen. Dazu müssen nun schnell die richtigen Maßnahmen entwickelt werden, um den Betrieb während der kommenden Monate bei geänderten Sicherheits- und Hygienevorschriften sowie bei hoher Volatilität der Märkte effizient und kostenoptimiert führen zu können. Es bedarf daher einer umgehenden Beantwortung der Frage, wie die Organisation des Produktionsbetriebs flexibel und wandelbar gestalten werden kann, um bestmöglich auf denkbare Szenarien der Erholung der Wirtschaft vorbereitet zu sein:

  • Wie kann die Produktion am effizientesten im Teillastbetrieb durchgeführt werden?
  • Und welche Auswirkungen haben Maßnahmen zum Schutz der Belegschaft auf Taktzeiten und Ausbringungsmengen?
  • Wie können behördliche Vorgaben zu Abstand und Hygiene in der Produktion umgesetzt werden?
  • Welche Flexibilität werden für Arbeitszeitmodelle benötigt?
  • Wie kann am besten auf Störungen der globalen Supply Chain reagiert werden?
  • Muss die Produktionsplanung angepasst werden? Oder der interne Materialtransport?
  • Welche Losgrößen sind bei unterschiedlichen Betriebssituationen optimal?
  • Müssen Bestandsreichweiten angepasst werden? Insbesondere Bestell- bzw. Dispoparameter?
  • Und kann die Fertigung flexibel gesteuert werden, wenn benötigte Materialien nur verzögert geliefert werden?
Zur Risikobewertung in Szenarien denken

Da kein Unternehmen über notwendige Erfahrungswerte zur Beantwortung dieser Fragen verfügt, muss zur Risikobewertung in Szenarien gedacht werden. Diese beschreiben unterschiedliche Markt- bzw. Betriebssituationen für ein Unternehmen, die durch eine Simulation der Produktion bewertet werden können. Ziel ist es, eine Wandelbarkeit für den Betrieb von Fertigung und Montage zu erreichen, um in jeder Situation effizient und kostenoptimal zu arbeiten. Die Simulation ermöglicht dazu die Analyse und Bewertung folgender Aspekte angesichts der Corona-Krise: 

  • Wie wirken sich Änderungen von Takt– bzw. Prozesszeiten auf die Produktionsleistung und Ausbringungsmenge aus? 
  • Führen Abstandsregeln und Hygienevorgaben zu Einbußen der Produktivität? 
  • Muss die Frequenz der Logistik zur Materialver– und -entsorgung angepasst werden? 
  • Welche Personalstärke wird benötigt? Wie sollte die Schichtplanung angepasst werden? 
  • Welche Auslastung wird bei einer Anpassung von Losgrößen erreicht? 
  • Wie können Eilaufträge in die Produktion eingesteuert werden, um kurzfristige Lieferfähigkeit zu ermöglichen? 
Seit über 34 Jahren am Markt

Wir verfügen über langjährige Erfahrung für die Gestaltung und Optimierung von Betriebsabläufen der Produktion und Logistik und sind wir in der Lage, Ihnen mittels Simulation pragmatische Antworten auf diese Fragen zu geben. Ganzheitlich, fundiert und schnell. Eine Simulationsstudie beinhaltet dazu eine 360 Grad Bewertung der Organisation Ihrer Produktion und Logistik. Diese erfolgt mit folgenden Schwerpunkten:

  • Durchführung von Stresstests Ihrer Betriebsabläufe für zukünftige Marktentwicklungen
  • Erreichung der notwendigen Wandelbarkeit von Produktion und Logistik
  • Sicherstellung der notwendigen Lieferbereitschaft durch geplante Maßnahmen
  • Auswirkungen eines Teillastbetriebs auf Produktivität und Wirtschaftlichkeit
  • Festlegung der umzusetzenden organisatorischen Maßnahmen
  • Definition von Kennzahlen zum Monitoring der Betriebsabläufe
Einen effizienten und wirtschaftlichen Betrieb der Produktion ermöglichen

Ziel der Simulation ist es, kurzfristig umsetzbare Maßnahmen zu entwickeln und abzusichern, die Ihnen für jedes Szenario der Marktentwicklung einen effizienten und wirtschaftlichen Betrieb Ihrer Produktion ermöglichen. Die Simulation der Betriebsabläufe erfolgt mit dem Ziel, die notwendige Konfiguration („Set-up“) Ihrer Produktion für die analysierten Betriebssituationen zu ermitteln.

Welche Einsatzzeiten werden je Maschine benötigt? Wie können maximaler Abstand und Hygienevorgaben ohne Produktivitätseinbußen gewährleistet werden? Wie können Arbeitsfolgen effizient organisiert werden? Die Ermittlung dieser Konfigurationen erfolgt mit der Prämisse, die Organisation der Produktion auf die jeweiligen Anforderungen auszurichten und Ihrer Organisation konkrete Handlungsvorgaben für deren Umsetzung zu geben. Diese Aspekte erörtern wir zusammen mit Ihren Fachabteilungen.

Durch unser pragmatisches, lösungsorientiertes Vorgehen identifizieren wir Quick-Wins, die sich kurzfristig bieten, beispielsweise durch eine Variation von Arbeitszeitmodellen, durch Reduzierungen von Taktzeiten oder durch weitergehende Mitarbeiterqualifikationen. Gemeinsam werden Organisationskonzepte und Handlungspläne erstellt, um Ihre Produktionsabläufe zukünftig schnell an jede Betriebssituation anzupassen. Sie steigern Ihren Lieferservice, senken Personal- und Betriebskosten und sichern Ihre Wettbewerbsfähigkeit.

Betriebsabläufe auf geänderte Anforderungen einstellen

Gerne begleiten wir Sie auch bei der Umsetzung der entwickelten Maßnahmen, um Sie möglichst schnell in die Lage zu versetzen, den Produktionsbetrieb an die jeweilige Situation anzupassen.

Zudem hat Corona einen Wandel in Industrie und Handel zur Folge, durch den sich die Arbeitswelt nachhaltig ändern wird. Wir unterstützen Sie gerne auch dabei, Ihre Betriebsabläufe auf diese geänderten Anforderungen einzustellen:

  • Weiterentwicklung Ihrer Digitalisierungsstrategie für Produktion und Logistik
  • Prozessoptimierung von Betriebsabläufen und Materialflüssen zur Steigerung von Effizienz und Lieferservice
  • Senkung der Kapitalbindung durch Reduzierung von Beständen ohne Einschränkung der Lieferfähigkeit 
  • Rationalisierung von Fabrik- und Lagerbetrieb 
  • Steigerung der Produktivität durch weitergehende Automatisierung Ihres Betriebs

 

  • Corona-Pandemie ändert Märkte und Betriebsabläufe
  • Fabrik- und Logistikprozesse müssen optimiert werden
  • Digitalisierung von Prozessen muss forciert werden
  • Automatisierung zur Steigerung der Produktivität
  • Simulation ermöglicht die Bewertung von Risiken

 

So erreichen Sie uns:

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Carsten Stange

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