Die Betrachtung und Bewertung von Supply Chain Netzwerken hat sich in den letzten Jahren damit stark erweitert. So werden nicht allein die Waren- oder Mengenströme sowie die direkt damit verbundenen Kosten (Transport, Lagerung und Handling) betrachtet. Erforderlich ist ein ganzheitliches Konzept aus Beschaffung, Produktion und Distribution, in dem alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind. Dazu werden auch steuerliche und rechtliche Aspekte bei der Gestaltung von Supply Chain Netzwerken berücksichtigt.

Dies umfasst Fragen zur Strukturierung der Unternehmensorganisation (Aufbau- und Ablauforganisation) und führt in der Regel zu rechtlichen Abgrenzungen von Produktion und Vertrieb, die z.T. durch eine eigenständige Logistikorganisation unterstützt werden. Hier beeinflussen unterschiedliche nationale und internationale steuerliche und rechtliche Aspekte die Bewertung unterschiedlicher Gestaltungsvarianten der Supply Chain und bieten den Unternehmen weitere Potenziale für Kosteneinsparungen.