Die Bewertung von Effizienz und Ergonomie manueller Arbeitsprozesse im Lager ist umständlich und aufwändig, aber auch konfliktbeladen. Aus diesem Grund erfolgt sie eher selten und dann meistens auch nur arbeitsplatzbezogen.

SDZ bietet ein Verfahren an, mit dem Ansätze für die Verbesserung kompletter Lagerprozesse einfach identifiziert und bewertet werden können:

  • Innerbetriebliche Transporte (mit Hubwagen, Staplern, etc.)
  • Manuelle Kommissionierung (Mann-zu-Ware)
  • Versorgungs- & Nachschubprozesse

Das Verfahren ermöglicht die automatische Erfassung von manuellen Tätigkeiten im Lager. Mitarbeiter werden dazu mit Sensoren ausgestattet, welche automatisch deren Tätigkeiten erfassen. Die derart erfassten Rohdaten werden durch Einsatz von KI-Methoden automatisch zu analysierbaren Logistikdaten aggregiert. Die so herbeigeführte Transparenz für die Abläufe im Lager ermöglicht es, die Effizienz und auch die Ergonomie der erfassten Prozesse zu bewerten. Basierend auf den Erkenntnissen der Analyse der Ist-Prozesse identifizieren wir Schwachstellen und Engpässe, um so Ansatzpunkte für deren Optimierung abzuleiten.

SDZ unterstützt Unternehmen seit mehr als 30 Jahren bei der Gestaltung und Optimierung ihrer Logistik. Unser langjähriges, fundiertes Wissen für logistische Fachplanung ist die Grundlage zur Entwicklung von Optimierungsmaßnahmen für die erkannten Ansatzpunkte, die zu einer Verbesserung dieser Prozesse führen. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen bewerten wir durch deren Simulation, wozu unterschiedliche Betriebssituationen analysiert werden können.

Nutzen des innovativen Verfahrens:

  • Automatische Ermittlung von Optimierungspotenzialen
  • Bewertung der Wirksamkeit von Verbesserungsmaßnahmen
  • Absicherung von Investitionen
  • Anonymität garantiert unternehmensweite Akzeptanz
  • Einsatz auch für KVP-Vorhaben

Die Daten werden über einen Zeitraum von 1-2 Wochen automatisch und anonym erfasst. Dazu tragen Mitarbeiter Datenerfassungs-Sets (nicht personengebunden), die sämtliche Bewegungen erfassen, aufzeichnen und über Funk an einen Rechner übertragen. Nach Abschluss der Messungen werden die Daten automatisch analysiert, um Wegezeiten und Tätigkeiten auszuweisen. Die Ergebnisse werden in Form von Kennzahlen (Prozesskennzahlen) und Visualisierungen (‚Heatmaps‘ der Belastung von Knotenpunkten im Lagerbereich) dargestellt.

Durch die Klassifizierung der Zeiten in produktive und nicht produktive Anteile können gezielt Maßnahmen entwickelt werden, um die identifizierten Ineffizienzen zu eliminieren und um ergonomische Verbesserungen vorzunehmen. Aber auch die Analyse der Wegzeiten bildet einen Ansatzpunkt für Verbesserungen, beispielsweise für eine Wegeoptimierung von Kommissionierprozessen.

Dieses Verfahren bieten wir in Kooperation mit unserem methodischen Partner MotionMiners GmbH an.