SDZ optimiert mit Standortanalysen die Struktur Ihrer Logistik

Die Logistik wird immer stärker zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor für Unternehmen. Lieferfähigkeit sowie Geschwindigkeit und Kosten der Logistik sind die relevanten Erfolgsfaktoren. Aber auch ökologische Marktforderungen gewinnen an Bedeutung. Und knappe Flächen- und Transportkapazitäten erschweren die Gestaltung optimaler Supply Netzwerke. Zeit für jedes Unternehmen, seine Logistikstruktur zu prüfen. SDZ unterstützt Sie bei der Optimierung Ihrer Logistikstrategie mit einer Netzwerksimulation zur Standortanalyse Ihrer Logistik.

SDZ unterstützt Sie bei der Optimierung Ihrer Logistikstrategie mit einer Netzwerksimulation zur Standortanalyse Ihrer Logistik

Standortanalysen als Ausgangspunkt für eine Optimierung Ihrer Logistikstrategie

 

Ihr Blick schweift immer wieder auf die Karte, auf der alle Standorte des Unternehmens verzeichnet sind. Es ist unschwer zu erkennen, dass die dargestellte Standortstruktur nicht mehr optimal ist. Die Standortdichte im Süden ist zu hoch, während der Osten gar nicht abgedeckt ist. Die Struktur passt in keiner Weise mehr mit den aktuellen Distributionsmengen. Diese zeigen für das letzte Jahr eine sehr viel stärkere Entwicklung im Norden und Osten. Kein Wunder, vor einem Jahr hat der neue Vertriebsleiter eine Offensive für diese zuvor unterentwickelte Region gestartet. Auch der neue Online-Shop stärkt das E-Commerce-Geschäft innerhalb dieser Region. Pandemie-bedingt sogar stärker als prognostiziert. Eigentlich war es doch nur eine Frage der Zeit, bis die neue Vertriebsstrategie Früchte tragen würde.

Mit Netzwerksimulation zur richtigen Logistikstruktur

Und in 3 Tagen ist das nächste Strategie-Meeting. Bereits beim letzten Mal hat sie der Vorstand nach ihrer Logistikstrategie für das kommende Jahr gefragt. Aber was sollen sie vorschlagen. Welche Standorte sollen ausgebaut werden? Welchen neuen Standort wollen sie aufbauen? Und wo soll der dann liegen? Und welchen der bestehenden Standorte schließen sie später zur Kompensation der Kosten? Sie suchen in ihrem Schreibtisch nach dem alten Zirkel aus Studienzeiten und fangen an, Kreise auf der Karte einzuzeichnen. Verflixt, eigentlich müsste eine Standortanalyse der Logistikstruktur doch heute digital möglich sein. Und Fakten für eine fundierte Entscheidung liefern.

Mit einer Netzwerksimulation die richtige Logistikstruktur ermitteln

 

So ähnlich geht es vielen Logistikleitern derzeit! Es mag im 21. Jahrhundert zwar viele verwundern, aber während sämtliche Geschäftsabläufe mittlerweile durchgehend digitalisiert sind, erfolgt die strategische Unternehmensplanung häufig noch sehr analog.

Excelbasierte Analysen bilden die Grundlage für strategische Entscheidungen von zukunftsweisender Bedeutung. SDZ unterstützt sie dagegen bei der strategischen Unternehmensplanung mit vielfältigen computerbasierten Analyse- und Simulationsmodellen, um die Logistikstruktur zur analysieren und zu optimieren. Wir liefern Ihnen Fakten als Grundlage für fundierte Entscheidungen. Wir zeigen die Stärken und Schwächen von Variationen Ihrer Logistikstruktur auf und helfen Ihnen so, die richtigen, zukunftsweisenden Entscheidungen zu treffen.

Für die Standortanalyse der Logistikstruktur erstellen wir Analysemodelle, um Ihre konzeptionellen Planungsszenarien zu bewerten. Wir geben Ihnen Hinweise zur Modifikation der Strukturplanung Ihrer Supply Netzwerke und optimieren so Ihre Logistikstrategie. Wir stellen in einer Standortanalyse eine zentrale Distributionsstruktur einer dezentralen gegenüber. Wir ermitteln die optimale Anzahl, Lage und Größe für Ihre Logistikstandorte. Dazu optimieren wir auch den Zuschnitt Ihrer Liefergebiete. Zielkriterium ist die Performance Ihrer Logistik, also möglichst kurze Lieferzeiten, um Ihr Lieferversprechen (SLAs) zu gewährleisten. Dazu können wir in einer Standortanalyse für jeden Ihrer Belieferungsorte eine optimale Zuordnung zu einem Versandlager berechnen. Und das für jedes denkbare Setup der Standortstruktur Ihrer Logistik.

Mit einer Netzwerksimulation die richtige Logistikstruktur ermitteln

 

Wir simulieren unterschiedliche Business-Cases für Ihre Supply Chain, z.B. für einen weiter wachsenden E-Commerce-Anteil (sowohl im B2C als auch im B2B-Bereich). Und eine damit einhergehende Steigerung von Retouren. Mit einer Netzwerksimulation zeigen wir bereits heute auf, wie sich eine Änderung des Sortiments auf Ihre Logistik auswirkt: auf die Sendungsstrukturen, auf die Transporte – aber auch auf die Bestände und die Betriebsabläufe Ihrer Standorte. Wir ermitteln für jedes Szenario die resultierenden Warenströme und Distributionskosten, aufgeteilt in fixe und variable Standortkosten, Bestandskosten und Transportkosten.

Über ein Dashboard können wir die Ergebnisse einer Netzwerksimulation in Form von Kennzahlen (KPIs) darstellen, die für Ihre Entscheidung die Basis bilden.

Beispielsweise die Kennzahlen zur logistischen Bewertung Ihres Netzwerkes:

  • Warenströme
  • Sendungs- & Retourenmengen
  • Performance bzw. Servicelevel (SLAs)
  • Reichweiten usw.

Oder die Kennzahlen für eine betriebswirtschaftliche Bewertung:

  • Kosten pro Paket/Sendung
  • Personalkosten (Lohn- bzw. Dienstleistungskosten)
  • Flächen bzw. Standortkosten
  • Investitions- und Betriebskosten usw.

Oder im Rahmen einer Standortanalyse auch Kennzahlen zu makroökonomischen Aspekten:

  • Zum Arbeitsmarkt in Standortregionen (z.B. zur Personalverfügbarkeit)
  • Zu standortbezogenen Dienstleistungskosten (z.B. durchschnittlicher Lohnfaktor)
  • Zur Infrastruktur in optionalen Standortregionen usw.

Eine optimale Logistikstruktur stärkt Ihre Wettbewerbsfähigkeit

 

In unseren Analysen berücksichtigen wir landestypische Besonderheiten Ihrer Absatzmärkte – bis hin zu deren regionalen Entwicklungsperspektiven. Wir betrachten neben der Distribution auch die Beschaffung von Waren, sowohl das Replenishment über Ihre eigenen Wertschöpfungsketten als auch den Vorlauf von Handels- und Zukaufwaren. Durch die Analyse Ihrer gesamten Supply Chain bewerten wir die Verfügbarkeit von Artikeln für unterschiedliche Business-Cases und führen Risikoanalysen durch. In Zeiten von Störungen der globalen Lieferketten ein immer dominierenderer Erfolgs- und Wettbewerbsfaktor.

Denn Lieferfähigkeit bestimmt derzeit die Wettbewerbsfähigkeit, teilweise noch dominierender als die Kosten. Zahlreiche Beschaffungsprobleme während der Pandemie haben dies gezeigt. Aber auch andere Störfaktoren wie Naturkatastrophen, Störungen und Gefährdungen der Lieferketten (Blockade des Suezkanal, Piraterie am Horn von Afrika / Golf von Aden) haben die Anfälligkeit von Liefer- und Wertschöpfungsketten vor Augen geführt. Seit einiger Zeit spüren Menschen weltweit die Folgen des Ukraine-Kriegs sowie dessen Folgen in Form von Rohstoff- und Energieknappheit und ungeahnten Preis- und Kostensteigerungen. Hier gilt es für die strategische Unternehmensplanung noch mehr in extremen, bis dato als ‚unrealistisch‘ qualifizierten Szenarien zu denken und diese im Rahmen des Risiko-Managements mittels Simulation zu bewerten.

Nichts ist so beständig wie der Wandel

Ist Insourcing der neue Trend?

Ist Insourcing der neue Trend?

Die Business-Cases umfassen auch eine mögliche Make-or-Buy-Entscheidung für Ihre Logistikstrategie. Bietet ein Outsourcing der Logistik überhaupt wirtschaftliche Vorteile? Oder können Sie die Logistik nicht besser selbst / preiswerter durchführen? Schließlich ist die Logistik ein wichtiger Erfolgsfaktor für Ihr Unternehmen.

Für manche Unternehmen stellt sich neuerdings sogar wieder die Frage nach einem erneuten Insourcing der Logistik. „Nichts ist so beständig wie der Wandel!“ Selbst Heraklit von Ephesos wusste das bereits rund 500 v. Chr. Also In- statt Outsourcing? Wieder zu einer dezentralen Logistikstrategie, die schnelle Lieferzeit durch kurze Transportwege ermöglicht? Und die Kohlendioxid (CO2) vermeidet und so einen Beitrag zur Nachhaltigkeit Ihres Unternehmens liefert?

SDZ unterstützt bei makroökonomischen Herausforderungen der Standortsuche

 

Begrenzt bzw. zunehmend erschwert wird eine Re-Strukturierung eines Distributionsnetzwerkes jedoch durch die Verfügbarkeit geeigneter Flächen in den ermittelten Zielregionen. Gerade in Ballungsgebieten, also in den Schwerpunktregionen der Absatzmärkte, gibt es einen Kampf um verfügbare Flächen, wodurch die Flächenkosten extrem steigen. Denn sowohl aufgrund von ökologischen Aspekten als auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht zieht es Unternehmen wieder verstärkt mit ihrer Logistik in die Ballungsgebiete. Dies führt neben den steigenden Flächenkosten auch zu erhöhten Personalkosten, da nicht genügend (qualifizierte) Arbeitskräfte in diesen Regionen zur Verfügung stehen. Zudem reagieren inzwischen auch viele Kommunen recht reserviert auf Anfragen für die Ansiedlung logistischer Standorte, da diese aus kommunaler Sicht eher unattraktiv sind. Die sind verbunden mit hohem Verkehrsaufkommen, geringer Konsumkraft der Beschäftigten und geringen Gewerbesteuereinnahmen.

Andererseits bieten Investitionen in Logistikstandorte derzeit die höchsten Renditen für Investoren. Wir unterstützen Sie gerne bei der Suche nach geeigneten Flächen als auch Investoren.

Prüfung der Entwicklungspotenziale Ihrer bestehenden Logistikstandorte

 

Die Ergebnisse einer Standortanalyse Ihrer Logistik geben Ihnen die Anforderungen für den weiteren Ausbau Ihrer Standorte. Wir prüfen dazu auch, welches grundsätzliche Entwicklungspotenzial Ihre Standorte noch haben. Sind die benötigten Flächen verfügbar? Wie zukunftsfähig ist die technische Ausstattung Ihrer Standorte? Wir prüfen dazu die Betriebsabläufe und Ausstattung Ihrer bestehenden Standorte. Und wir legen die Ergebnisse von Ist-Analysen und Soll-Konzepten übereinander. Durch die Zusammenlegung von Standorten können wir zudem das Potenzial für eine weitere Automatisierung Ihrer Logistik schaffen, wozu wir auch den wirtschaftlich optimalen Automatisierungsgrad ermitteln.

Die Logistik ist bis heute jedoch noch sehr stark durch manuelle Systeme geprägt. Diese bieten den Vorteil einer besseren Skalierbarkeit und können so flexibel bei Leistungsschwankungen angepasst werden, sowohl kurzfristig, saisonal als auch bei einem kontinuierlichen Wachstum. Daher betrachten wir auch diese Gestaltungsoption und ermitteln sowohl den Bedarf für Personal als auch die Grenzen für deren Einsatz. Denn die Effizienz der Person-zu-Ware-Kommissionierung wird dann ineffizient, wenn sich zu viele Personen gegenseitig in Ihren Tätigkeiten blockieren. Hier enden die Potenziale der Skalierbarkeit. In der Regel erfordert dies eine Re-Strukturierung des Supply Networks.

 

In Kürze zusammengefasst - FAQ Standortanalyse

Wie wird sich der Markt für Logistikimmobilien entwickeln?

Der Markt für Logistikimmobilien wird sich in Deutschland nach dem Rekordjahr 2021 auch weiter expansiv entwickeln. Die aktuellen Entwicklungen der letzten Jahre, nicht zuletzt der Klimawandel, die Pandemie und die weltpolitischen Entwicklungen, ändern die globalen Lieferketten und erfordern neue Strukturen für die Wertschöpfungsketten. Zukünftig werden Aspekte wie Resilienz, Energieeffizienz bis hin zu autarkeren Infrastrukturen die Gestaltung von Supply Netzwerken bestimmen.

Dies wird auch für Deutschland zu einem weiter ansteigenden Bedarf an Flächen und Immobilien für Industrie und Logistik zur Folge haben. Da neue industriell nutzbare Flächen immer knapper werden, sind Konzepte gefragt, die zu einer höheren Flächennutzung führen und die eine ideale Nachnutzung für bestehende Flächen bieten. Dies bedeutet für die Logistik, dass sie zukünftig weiter in die Höhe wachsen wird, nicht nur für die Lagerung von Waren. Mit entsprechenden Konsequenzen für den Einsatz von Förder- und Lagertechnik. Kreativität und Erfahrung sind die Grundlagen, um höchste Lieferfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten. Aufgrund knapper Ressourcen müssen zudem die starken Kostensteigerungen durch maßgeschneiderte Konzepte kompensiert werden, damit Investoren weiterhin attraktive Renditen erwirtschaften können.

SDZ unterstützt bei der Gestaltung der Logistik in Produktion und Versand. Sprechen Sie uns an! Wir erläutern Ihnen gerne, wie wir Ihr Vorhaben unterstützen können.

 

Welche Auswirkungen hat eine Rückverlagerung der Produktion nach Europa?

Die weltpolitischen wie auch die klimatischen Entwicklungen haben für viele Unternehmen die Abhängigkeiten und Restriktionen von globalen Wertschöpfungsketten aufgezeigt. Zudem führen die Auswirkungen der Covid-Pandemie sowie des Ukraine-Kriegs weltweit zu knappen Rohstoffen und stark steigenden Energiekosten. Die Ereignisse der letzten Jahre haben allen Akteuren verdeutlicht, wie sensibel die globale Verflechtung der Wirtschaftsräume auf kleine und große Störungen reagiert. Und wie fragil das Wirtschaftsmodell in Europa ist, das auf der beständigen Verfügbarkeit von preiswerten Rohstoffen und billiger Energie basiert.

Dies führt in international agierenden Unternehmen zu einer neuen Risikobewertung von Lieferketten, wobei in vielen Fällen auch eine Rückverlagerung der Produktion nach Europa in Erwägung gezogen wird. Eine Analyse der Business-Cases ist komplex, da Unternehmen inzwischen hochgradig vernetzte Wertschöpfungsketten betreiben. Das SDZ unterstützt Unternehmen bei der Bewertung dieser Business-Cases mit Netzwerksimulationen, die Szenarien für eine Rückverlagerung von Fertigung und Montage nach Europa bzw. deren Nearshoring berücksichtigen. Wir analysieren unterschiedliche geografische Optionen für eine Rückverlagerung, zeigen die Auswirkungen auf geänderte Warenströme auf und ermitteln die resultierenden Supply Chain Kosten. Gerne erläutern wir Ihnen, wie wir Sie bei der Bewertung von neuen bzw. geänderten strategischen Business-Cases unterstützen.

 

Was ist eine Standortanalyse?

Im Rahmen der strategischen Unternehmensplanung überprüfen Unternehmen ihre Logistikstruktur. Dies umfasst das gesamte Supply Chain Netzwerk aus Produktions- und Logistikstandorten sowie der Transporte von der Beschaffung bis zur Distribution. Zur Bewertung und Optimierung der Logistikstruktur erfolgt eine Standortanalyse. Bei dieser wird bewertet, ob die aktuellen Standorte richtig innerhalb der Absatzmärkte positioniert sind und welche Vorteile eine Änderung dieser Standortstruktur hätte.

Für die Logistikstandorte wird überprüft, ob die Zuordnung von Belieferungsorten zum Versandlager optimal gewählt ist. Für eine Änderung der Standorte wird berechnet, wie sich diese Zuordnung ändern würde. Diese Information ermöglicht die Analyse der resultierenden Distributionskosten. Die Standortanalyse vermag aber noch mehr. So erfolgt für Logistik- und Produktionsstandorte eine Allokation von Artikeln sowohl unter Berücksichtigung des Lieferservices (SLA) als auch in Bezug auf die resultierenden Supply Chain Kosten (u.a. für Investitionen in eine Änderung der Produktionskapazitäten, der Lagerbestände sowie der Transportkosten).