Der Klassiker in der Simulation

In allen Branchen nehmen die Anforderungen an eine synchronisierte Wertschöpfungskette durch eine steigende Variantenvielfalt und kürzere Lieferzeiträume ständig zu.
Dies führt in vielen Betrieben zu schlechtem Lieferservice, steigenden Beständen sowie hohen Produktions- und Betriebskosten. Bei der Suche nach Ansatzpunkten für Verbesserungen stellen sich allen Verantwortlichen Fragen bezüglich der Wirksamkeit und Umsetzbarkeit für Verbesserungsvorschläge.
Im Rahmen einer Fabriksimulation können die heutigen Unternehmensstrukturen abgebildet, analysiert und optimiert werden. Die Fabriksimulation liefert messbare Leistungskennzahlen als Entscheidungsgrundlage, um die Wirksamkeit und Nachhaltigkeit von Verbesserungsmaß-nahmen bewerten zu können.

Die Methodik

Die Fabriksimulation beinhaltet die Abbildung aller Produktionskapazitäten (Maschinen & Personal), der Puffer- und Lagerbestände sowie begrenzender Logistikkapazitäten in einem Simulationsmodell. Durch Integration der Unternehmensdaten (z.B. Aufträge aus einem ERP-System) können unterschiedliche Szenarien untersucht und analysiert werden.

Je nach Szenario werden die Realdaten gemäß der Markterwartungen sowie auf Basis von Bedarfsprognosen modifiziert bzw. hochgerechnet. Berücksichtigung finden zudem Störungen (techn. & org. Art), Abweichungen von gemittelten Prozesszeiten sowie Einflüsse des Vertriebs (z.B. Eilaufträge). Damit wird eine breite Analysebasis erreicht, um fundierte, aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen.

Ausgewiesen werden durch die Fabriksimulation nachweisbare techn. Engpässe und org. Schwachstellen der existierenden Fabrikstruktur. Maßnahmen zu deren Optimierung werden untersucht und bewertet und Handlungsempfehlungen erarbeitet.

Ihre Vorteile

Durch den Einsatz von industriellen Methoden und Technologien können im Rahmen der Fabriksimulation folgende Untersuchungsziele erreicht werden:

  • Identifikation von Ineffizienzen / Engpässen
  • Lieferperformance
  • Notwendigkeit für zusätzliche Investitionen
  • Geringerer Working Capital-Einsatz / Einsparungspotenziale